FA6-2010 Friedrich Süß Waldmannshofens Pfarrer zur Zeit des Bauernkriegs 1525 Aus der Pfarrbeschreibung von Richard Barnikel Waldmannshofen 1. Oktober 1913* Nach der Darstellung von Lorenz Frieß     "Die jeweiligen Herren des Orts im 15. und 16. Jahrhundert, die Herren von Rosenberg, hatten die geistliche Gerichtsbarkeit über die  Kirche und deren Güter sowohl, als über den Pfarrer, ohne Einschränkung in Besitz und Übung. Schon vor dem Jahre 1525, beinahe gleichzeitig mit Freudenbach drang die Reformation nach Waldmannshofen und wurde hier die evangelische Lehre gepredigt. Ein Augustinermönch Ambrosius aus Würzburg mit seinem Familiennamen Friedrich Süß, der die Pfarrei zu Waldmannshofen als Leutepriester (Laienpriester, Weltpriester) versah, wurde von dem Geiste der Reformation so mächtig ergriffen, dass er, ohne sich lange zu besinnen, die Kutte wegwarf, und einer der ersten Verkündiger der evangelischen Wahrheit, aber auch der erste Märtyrer derselben in dieser Gegend geworden ist. Lorenz Fries und erst in neuester Zeit besonders Wilhelm Blos (Pater Ambrosius, Charakterbild aus dem fränkischen Bauernkrieg, eine historische Studie von Wilhelm Blos, München bei G.Birk & Cie, Dezember 1906), deren Beurteilung des Mannes, besonders seines Verhaltens während des Kampfes in Würzburg, manchmal ziemlich auseinandergeht, haben vom Leben und Ausgang dieses für unsere Gegend so mächtigen Mannes mit inniger Teilnahme an seinem kläglichen Schicksal geschrieben. Darum möge die treue und kräftige Darstellung über den Märtyrertod dieses Mönches, den man füglich den „fränkischen Huss” nennen kann, hier eine Stelle finden." “Herr Friedrich (Süß), sonst Ambrosius genannt, Profoß S. Augustinerordens, im Convent zu Schmalkalden, kam daselbst her gen Würzburg ins Augustinerkloster, und als er ungefähr bei drei Jahren drinnen gewesen, warf er die Kutten von sich zu Waldmannshofen nieder, versah daselbst die Pfarre, in Gestalt eines Leyenpriesters, verehelichte sich auch mit einem Weib, und erzeuget etliche Kinder. Als nun der Bauernkrieg anging, tät er sich zu ihnen”. Denn der ehemalige Pater Ambrosius, der Leutpriester von Waldmannshofen, muß zu den "Eingeweihten" und "Wissenden" in dieser gewaltigen Verschwörung gehört haben. Denn rings um seinen Wohnsitz Waldmannshofen herum saßen die Führer der Bewegung im Fränkischen und im Taubergrund. Rothenburg, in dessen Landgebiet eine Menge revolutionärer Geistlichen wirkten, war nicht fern; in Mergentheim hatte die Partei einen starken Anhang; in Ballenberg stand das Wirtshaus Georg Metzler's, wo die Führer der Bewegung oft Zusammenkünfte hatten, und Lauda mit dem Pfarrer Beys, der aus Heidelberg gekommen war und dessen Hinrichtungsstätte heute noch ein Marienbild an der Tauberbrücke bei Lauda anzeigt, war auch nicht fern." Das mag ein politisches Leben und Treiben seltener Art gewesen sein im Odenwald und Taubergrund. Die Prediger zogen hin und her und "zu Haufen, wie die Bienen, wenn sie stoßen", brechen die Bauern los, als das Zeichen gegeben wurde.   Eine ganz besondere Freundschaft hat offenbar zwischen dem Pater Ambrosius und dem Ritter Florian Geyer von Geyersberg, der in dem nahen Giebelstadt saß, bestanden, wie aus mehrfachen Andeutungen hervorgeht. Die beiden waren ähnlich veranlagte Naturen, beide erfüllt von hohem Ernst und unerbittlicher Strenge und entschiedene Gegner der Ausschreitungen, die in den Resolutionen so häufig sind und so oft von denselben Elementen veranlaßt werden, die nach dem Niedergang der Bewegung zu der siegreichen Partei überlaufen und Verräterdienste leisten. Im großen Bauernkrieg hat es an solchen Elementen wahrlich nicht gefehlt. Pater Ambrosius war mit den siegreichen Bauern, die über Röttingen nach Aub gekommen und dort das gewaltige Bergschloß zerstört hatten, als ihr Feldprediger, als welcher er sie bei Lauda, wo sie die gefangenen Ritter wie zu Weinsberg auch "durch die Spieße jagen" wollten, im Namen der Menschenliebe beschwor, von Grausamkeiten gegen Wehrlose abzustehen, die Hinschlachtung Gefangener sei freier Männer nicht würdig, und sie auch wirklich durch seine Worte von dieser Greueltat abhielt, nach Ochsenfurt gekommen, zog aber nicht mit ihnen nach Kitzingen, sondern sein Dichten und Trachten ging dahin, die Würzburger vorwärts zu treiben. Er hatte einen großen Anhang unter den Domschülern; mag sein, daß sie auf ihren Ausflügen ihn reden gehört hatten oder daß er öfter von Waldmannshofen nach Würzburg zu ihnen gekommen war. Mit diesen feurigen Jünglingen hoffte er die etwas schwerfälligen Bürger fortzureißen. Er ging nach Würzburg hinein, was für ihn nicht ohne Gefahr war, denn leicht konnte ein Umschlag in der Stimmung eintreten; dann mußte er erwarten, daß der Bischof ihn greifen, eintürmen, foltern und auf seinem festen Schlosse wohl gar dem Nachrichter überliefern ließ. Aber Friedrich Süß kannte keine Furcht und den Würzburger Domschülern, die im feierlichem Zuge kamen, ihn zu begrüßen, soll er gesagt haben: "Surgamms e profundis et glatins sit vindex noster." In diesen Worten liegt unstreitig mehr als die zwölf Artikel der Bauern; das ist Aufbäumung gegen die Klassenherrschaft und flammender, rachedurstiger Zorn gegen die übermütigen Junker, die sich stark durch die Mauern ihrer Raubnester, alles erlauben konnten gegen das arme Volk.   In Würzburg faßte er sogar den Entschluß, im Dom eine Rede zu halten und führte ihn auch eines Abends aus, und der Bischof selbst soll verkleidet angewohnt haben. Seine Rede zündete gewaltig und riß die Masse mit sich fort und mag auch dazu beigetragen, daß endlich die Würzburger aus ihrem Schwanken heraustraten. Friedrich Süß saß auch in dem in Würzburg gewählten Bundesrat und sorgte mit Florian Geyer für gute Ordnung gegenüber dem zahllosen Gesindel, das in Würzburg zusammen kam. Während der langen Belagerung der Feste von Würzburg aus der der Bischof geflohen war, kamen Zwistigkeiten unter den Bauernführern auf und hemmten die Bewegung, so sehr auch Friedrich Süß und Florian Geyer sie zu fördern suchten. Auf Antrag von Friedrich Süß erklärte man den römischen Gottesdienst in Würzburg für abgeschafft, und die in der Stadt anwesenden Priester und Mönche mußten die zwölf Artikel der Bauern beschwören, sowie den bürgerlichen Behörden Treue geloben. Zugleich wurde der Geistlichkeit auferlegt, morgens früh 4 oder 5 Uhr im Dom eine Predigt zu hören, die ihnen Süß über die Psalmen Davids hielt. Das vergaßen die an schwelgerisches Wohlleben gewöhnten Domherren dem Oberfeldprediger des Bauernheeres nicht und ließen ihn dafür büßen, als er in ihre Gewalt kam. Als die Bauern gegen den heranziehenden Hund auszogen, mußte Süß krank in Würzburg zurückbleiben, ermutigte aber die Abziehenden; er blieb also nicht, wie Lorenz Frieß schreibt, feig in Würzburg zurück und habe seine Schäflein verlassen. Als die Bauern bei Königshofen und am Guttenberger Wald geschlagen worden und auch Florian Geyer in dem Dorfe Ingolstadt eine schwere Niederlage erlitten und sich nur mit einigen Hundert der Seinen durch die bündischen Haufen durchgeschlagen hatte, und die Sieger nun gegen Würzburg heranzogen, da verloren die Bauern die Köpfe. Der Rat von Würzburg verhandelte heimlich mit dem Bund und übte Verräterei. So mußte Friedrich Süß mit Florian Geyer sich in Sicherheit bringen und sie entwichen aus der Stadt, trennten sich aber bald; Florian Geyer wandte sich nach Rimpar zu seiner Braut, wurde aber von dem Bruder derselben, Wilhelm von Grumbach, durch dessen Knecht verräterisch und meuchlings erstochen und beraubt. Friedrich Süß, noch krank, wandte sich dem Steigerwald zu und fand in dem Orte Nordheim im Steigerwald eine Zuflucht, wo er auch die Pfarre versah und wo sich auch wieder seine Familie zu ihm fand.  Hier in Nordheim schloß sich der rastlos tätige Mann den Wiedertäufern an, ohne jedoch in jene Phantastereien zu verfallen, welche in dem bekannten Wiedertäuferreich zu Münster zu tage getreten sind. In dem Bach bei Nordheim taufte er nachts diejenigen, die er in dem von ihm gegründeten evangelischen Bund aufnahm. Die Taufe war hier nur ein äußerliches Symbol; für Friedrich Süß war der Kampf gegen soziale Unterdrückung, der den Hauptcharakterzug des damaligen Wiedertäufertums bildet, das entscheidende, und er widmete sich der Ausbreitung der neuen "Brüderschaft" mit dem ganzen Eifer und der ganzen Kraft seines Wesens. Er glaubte sich von den Siegern vergessen und übersehen. Aber mit der Zeit wuchs sein Anhang; Flüchtlinge aus dem Bauernkrieg sammelten sich um ihn und das konnte auf die Dauer nicht unbemerkt bleiben. Der Verrat schlich sich auch hier ein und bald erschienen die Häscher des Würzburger Bischofs. Sie überfielen den Ahnungslosen und führten ihn gefangen nach Würzburg ab. Mit ihm wurden sein Weib und seine Kinder und mehrere seiner Anhänger in Haft genommen. Auf die Wiedertaufe war als Strafe in den meisten deutschen Staaten der Tod gesetzt und zum Überfluß erließ auch noch der Kaiser 1528 im Januar ein Mandat, nach dem die Wiedertäufer mit dem Tode bestraft werden sollten. Kurz nach diesem Befehle Karls V. war die Verhaftung des ehemaligen Paters Ambrosius erfolgt. Es hätte aber des kaiserlichen Mandates nicht bedurft; im würzburgischen verfielen die Wiedertäufer ohnehin dem Henker. Als die Häscher des Bischofs mit den Gefangenen zu Sulzfeld am Main angekommen waren, erhielten sie den Befehl, die Gefährten von Friedrich Süß abzutun. Alsbald wurden die Männer, die man als Wiedertäufer und Mitglieder der freien christlichen Brüderschaft verhaftet hatte, enthauptet. Die Gattin und die Kinder von Friedrich Süß aber wurden "gesäckt", d. h. im Main ertränkt. Da Süß erst im Anfang der zwanziger Jahre (des 16. Jahrhunderts) aus dem Kloster getreten war und sich verheiratet hatte, so konnte das älteste seiner Kinder höchstens zwischen fünf und sechs Jahren alt sein. Der Priester und Edelmann, welcher zu Würzburg regierte, trug keine Bedenken, diese armen kleinen Wesen durch seine Henkersknechte grausam umbringen zu lassen. Die Einbringung des Paters Ambrosius in Würzburg war ein Fest für alle die Domherren, welche es noch nicht vergessen hatten, daß Friedrich Süß sie gezwungen hatte, sich des Morgens 4 Uhr von ihren weichen Betten zu erheben und im Dom seine Predigten anzuhören. Man beschloß, an Friedrich Süß eine ganz besondere Rache zu nehmen. Der Gefangene bewahrte vor seinen Henkern den Stolz, den ihm seine Weltanschauung eingab. Er schwankte keinen Augenblick. Als man ihm befragte, bekannte er sich voll und ganz zu seinen Grundsätzen.   Folgen wir nun wieder der Beschreibung von Lorenz Frieß, der die Hinrichtung von Süß sehr anschaulich schildert:  "Dort (in Würzburg) lag er auf der Brücken unter dem Tor und Turm, ward durch die Gelehrten und Inquisitoren examiniert, und zu solchen Examen führten ihn die Stadtknechte bis an die Greten (Auch Gräden geschrieben, d.h. große, steinerne Stiegen die zum Bischofssaal und zur westlichen Vorhalle am Dom emporführten. Dr. Fritz Regel in Würzburg und Umgebung) an die Cantzeley, nach gehaltenem Examen wieder herab, und also mit den Stadtknechten wieder in sein Gefängnis. M. Paulus Hagen, Lic. Domprediger und Prior zu Augustinern, war zu ihm hineingefordert, ihn zu ermahnen sich zum Sterben zu schicken, er wollte aber die Vermahnung nicht annehmen, man gebe ihm denn das Sacrament in beiderlei Gestalt, und als ihm solches abgeschlagen, sagte er, es wäre ihm ein Hütlein voll Fleisches zu tun, er wolle das Leben daran setzen. Ein groß Gerüst schlug man auf, also daß man gleich von der Greten auf Dielen auf das Gerüst gehen konnte, war umher mit aufgerichteten Brettern beschlagen, also daß niemand herabfallen mochte, auch mit Bänken zugerüst. Unten vom Markt hinauf war ein Stiegen gemacht, darauf man auf das Gerüst ging. Zu diesen Zeiten war kein Weihbischof in Würzburg, darum Bischof Konrad den Weihbischof von Bamberg herführen, und gemeldten Profeß degradieren und verbrennen lassen, wie folgt: Uf Freitag nach Quasimodogeniti 14. April anno 1528 (nach anderen am 24. April 1528) vormittags um 7 Uhr ging der Weihbischof von Bamberg und mit ihm beide Äbte zu St. Stephan und Schotten in ihren Pontifikalen, Tafeln und Stäben aus dem Dom in die Greten hinab, und auf das aufgeschlagene Geplänk, setzten sich also hernieder. Die Cantzley, alle Häuser am Markt auf und ab lagen voller Leute, so stand der Markt und Greten allenthalben voll, das Spektakel zu sehen. Also kamen die Stadtknechte und unter ihnen Herr Friedrich den Markt heraufgegangen. Bei dem Gerüst standen die Stadtknechte still, so ging Herr Friedrich die Stiegen hinauf für den Weihbischof. Er hatte ein alt beschobet Röcklein an und ein Hütlein auf, war gleich denselben Tag vorgenetzt, Bart und Cron, wie einem Mönch gebühret, im Gefängnis geschoren worden. Seinen Rock mußt er aus und eine alte schwarze Kutten, desgleichen ein Meßgewand, so vorhanden, antun; der ein Arm war ihm lahm, also daß sich nicht leichtlich in die Kutten schicken konnte, darum er dieselbe mit großem Unwillen angelegt und gezerret. In der Mitte des aufgerichteten Geplänks stand ein klein Tischlein, und darauf Becken, Kannen und andere requisita zu der Degradation gehörig. Der Weihbischof fing an sein Amt, nahm ihm ein Grad oder Ordinanz nach dem andern, von dem ersten bis auf den letzten, zog ihm die Casel, Gürtel, Manipel, Stol, Alben, Humeral ab, darnach die Kutten aus; und wie der Weihbischof sein Amt vollbracht hatte legte Herr Friedrich sein Röcklein wieder an, setzte sein Hütlein auf, stand vor dem Weihbischof. Georg von Frohnhafen, Schultheiß, der mit seinen Knechten bei dem aufgeschlagenen Geplänk gehalten, stieg in seinem Harnisch ab vom Pferd, stieg die Stiegen hinauf auf das Gerüst. Der Weihbischof sprach ihn an, und war seine Bitt, er, der Schultheiß, sollt ihm diesen armen Menschen befohlen sein lassen, und zur ewigen Gefängnis annehmen. Er, der Schultheiß antwortet, er wolle mit dem Armen handeln, wie recht wäre, ging vom Gerüst wieder hinab, der Arme wollte dem Weihbischof von Bamberg die Hand geben, der Weihbischof weigert solches, zuckte seine Hand hinter sich, und sagte: "Ziehe hin in Gottes Namen." Also folgt der Arme dem Schultheißen das Gerüst hinab. Von Stund an nahm ihn der Nachrichter mit Stricken und Banden in seine Gewalt, und führet ihn den Markt hinab, die Rittergassen hinaus, auf den Anger vor dem Sanderthor. Er war allenthalben im Ausgehen mit Reden unerschrocken und sagte , Gott hätte ihm das ewige Leben zugesagt, das würde er ihm halten, das wäre er gewiß. Und als er zu der Richtstatt kommen, des Holzhaufens ansichtig, entsetzte er sich hoch darob, verblich unter seinem Angesicht, denn er sich nicht des Feuers, sondern des Schwerts versehen hätte (als Friedrich Süß nemlich vom Gerüst herabstieg, ließen ihm die Domherren einflüstern, der Bischof wolle "Gnade für Recht" ergehen lassen und das Todesurteil sei dahin geändert, daß er nicht durch Feuer, sondern "nur" durch das Schwert, vollstreckt werden sollte. Bei den rauhen Sitten jener Zeit erschien solche Umänderung der Strafe in der Tat als ein "Gnadenakt", wie sich denn oft findet, daß Verurteilte die Hinrichtung mit dem Schwert als eine "Gnade" nachsuchen). Der Nachrichter führet ihn auf den Holzhaufen, schlug eine eiserne Kette gerings um ihn, um die aufgerichtete Säule, hänget an seinen Hals ein Säcklein mit Pulver, belegt ihn mit Holzhaufen, zündet denselben an. Der Arme sagt: "O allmächtiger Gott, ich befehle dir Weib und Kind" (daraus ist zu schließen, daß er von dem schrecklichen Schicksal seiner Familie, die, wie oben bemerkt, auf Befehl des Bischofs "gesäckt", d.h. im Main ertränkt worden war, keine Kunde hatte); hub an mit heller Stimme den gemeinen Gesang: Nun bitten wir den heiligen Geist. Das Feuer überwältigt ihn mit großer Gewalt, daß er nicht ferner denn noch geschriebene Worte gesungen, sondern mit Händen und Füßen die beigelegte brennende Wellen und Scheuter in Mitte des aufgegangenen Feuers von sich stoßen wollte. Das Säcklein mit Pulver ließ einen großen donnerlichen Schall, thät aber ihm an seinem Leib nicht anders denn mit Dampf schaden, darum er langsam starb. Der Nachrichter schoß Scheuter hinauf, das Feuer zu mehren und traf den schwarzen, verbrannten Körper gleich vorn auf die Stirn, daß ihm das Blut sichtiglich über sein Angesicht fließen tät. Und ist also in großer Pein und Marter verschieden, zu Aschen und Pulver verbrennet, dieselbe in den Main geworfen worden. Gott wolle der Seelen gnädig seyen. Amen !"   Wenn mein (Pfarrer Barnikels) Oheim, Ottmar Schönhuth, weiland Pfarrer in Dürzbach, Wachbach und Edelfingen, von dem Wirken und Einfluß des ehemaligen Paters Ambrosius als Leutpriester und erster Verkündiger der evangelischen Wahrheit in Waldmannshofen sagt: "Wie die Asche dieses Mannes in den Fluten des Mainstromes zerronnen, und sein Andenken vielleicht verloren gegangen wäre, wenn nicht die Feder eines edlen und treuen Geschichtsschreibers es der Nachwelt gerettet hätte - so mag auch das Wort, so er in der Gemeinde zu Waldmannshofen verkündigte, in alle Winde verflogen sein, und nur eine vorübergehende Wirkung erzeigt haben. Die Reformation fand erst viele Jahre nachher rechten Eingang zu Waldmannshofen" - so wird, wie der Funken auch unter der Asche noch fortglüht, doch auch das von ihrem Pfarrer verkündigte Wort des Evangeliums in den Herzen der Waldmannshöfer haften geblieben sein und sie sich nur in der nächsten Zeit, von Entsetzen gelähmt über das schreckliche Ende ihres früheren Pfarrers, das bei der Nähe Würzburgs doch wohl von manchem von ihnen mitangesehen worden ist, still und ruhig gegenüber der neuen Religion verhalten haben.  Es werden zwar nach dem Weggang des Leutepriesters Friedrich Süß oder Paters Ambrosius vor dem Pfarrer Suffan noch zwei Pfarrer genannt, Wilhelm Versell und Balthasar Krafft, von denen nicht bekannt ist, ob sie auch schon der neuen Religion zugetan waren, aber der im Jahre 1568 nach Waldmannshofen gekommene und daselbst 1576 verstorbene Oswald Suffan muß die protestantische Religion verkündet haben, da er eine Witwe hinterließ. Mit unter den ersten,  welche die aufgehende Lehre des H.  Evangeliums  nach der Augsburgischen Konfession mit Freuden  aufgenommen  und in ihren Kirchen öffentlich zu predigen befohlen  haben, war Albrecht von Rosenberg,  der auch sein ganzes Geschlecht, das dazumalen groß und weitläufig war, dazu vermacht hat.  Wilhelm Blos (* 1849 in Wertheim; † 1927 in Stuttgart) war Journalist, Schriftsteller und Politiker. Wilhelm Blos war Mitglied des Reichstags für die SPD und erster Staatspräsident des republikanischen Württemberg in der Weimarer Republik. Lorenz Fries (* 1489 in Mergentheim † 1550 in Würzburg) war Würzburger fürstbischöflicher Rat und "Geheimschreiber". Er gilt als der bedeutendste fränkische Geschichtsschreiber des 16. Jahrhunderts. Seine Hauptwerke aus heutiger Sicht sind Die Würzburger Bischofs-Chronik“ und „Die Geschichte des Bauernkriegs in Ostfranken“. Richard Barnikel (* 17. Januar 1870 in Untersteinbach; † 20. April 1949 in Fellbach) war 1905 – 1935 Pfarrer in Waldmannshofen. Er verfasste die “Pfarrbeschreibung für die Pfarrei  Waldmannshofen und Sechselbach”. Dr. Fritz Regel in: „Würzburg und Umgebung“ (* 1853 † 1915 in Würzburg) wurde1899 außerordentlicher Professor der Geographie an der Universität Würzburg Soviel aus der Waldmannshöfer Chronik; Neueres und Älteres Schrifttum ergänzen ein Bild des ersten evangelischen Waldmannshöfer Pfarrers. Manches sollte aber mit dem Vorbehalt gelesen werden, dass es nicht grundsätzlich der Wahrheit entsprechen muss. Friedrich Süß, Friedrich Pretscher und Pater Ambrosius Friedrich Süß war von Schmalkalden in Augustinerkloster nach Würzburg gekommen. Als Augustinermönch hatte er Ambrosius als Name. Martin Luther hielt sich 1518 in Würzburg auf und reiste von hier weiter nach Heidelberg. Die jüngeren Mönche sympathisierten damals mit Luther. Friedrich Süß verließ nach dreijährigem Aufenthalt das Kloster, "warf seine Kutte von sich" und wurde Pfarrer in Waldmannshofen. Er heiratete und hatte mehrere Kinder. Bis 1524 / 1525 war Friedrich Süß (genannt Pretscher) in Waldmannshofen. Als Friedrich Pretscher  wird er ab 1911 benannt, der in (Markt) Nordheim Pfarrer war und in Würzburg hingerichtet wurde.  Klosterleben - Begegnung mit Martin Luther Der Prior Petrus Wieglin konnte den durch seine Thesen vom Herbst 1517 weithin bekanntgewordenen Mitbruder aus Wittenberg, Martin Luther, im Würzburger Kloster begrüßen. Dieser war 1518 als Distriktsvikar von Meißen und Thüringen auf dem Weg zum Kapitel in Heidelberg und sollte die auf den Kapiteln übliche Disputation halten. Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen gab ihm ein Geleitschreiben nach Heidelberg mit. Auch für den Würzburger Fürstbischof Lorenz von Bibra und dessen Hofmeister Sigismund von Thüngen gab ihm der Kurfürst Empfehlungsschreiben. Am Sonntag, dem 18. April 1518, kam Luther in Würzburg an und überbrachte noch am gleichen Abend das Schreiben dem Bischof, der ihn nach Erhalt des Briefes zu sich rufen ließ. Der Bischof erbot sich, ihm einen Begleiter nach Heidelberg zu geben. Aber Luther lehnte ab, da er mit mehreren Mitbrüdern im Wagen weiterreisen wolle. Die Reise bis Würzburg, die er zu Fuß gemacht hatte, habe ihn sehr ermüdet. Nur erbat er sich vorn Bischof ein Beglaubigungsschreiben das er auch erhielt. Über die Stellung der Würzburger Augustiner zu Luther und seiner neuen Theologie in den folgenden Jahren ist nichts bekannt. Gewiss werden sie die Entwicklung aufmerksam verfolgt haben: sein Verhör durch den Kardinallegaten Cajetan auf dem Reichstag von Augsburg vom Oktober 1518, die Verurteilung von 41 seiner Schriften durch die päpstliche Bulle 1520, sein Verhör vor dem Wormser Reichstag 1521. Sie werden aber auch von seinem Kampf gegen die Mönchsgelübde gehört haben, die er 1520 in einer Schrift  auf den Teufel zurückführte. Sie werden außerdem vernommen haben, dass nicht nur bei ihren Mitbrüdern in Sachsen und Thüringen, sondern auch in anderen Orden Ordensmänner und Ordensfrauen ihre Klöster verließen und heirateten, weil ihnen durch Luthers Angriff auf die Mönchsgelübde und religiöse Bedeutung des gottgeweihten Lebens unverständlich geworden waren. Diese Nachrichten werden die jüngeren Konventsmitglieder, aber auch den in Wittenberg vorgebildeten Prior Petrus Wieglin mehr und mehr verunsichert haben. auf der Suche nach einer Pfarrei Wilhelm Blos   beschreibt uns Folgendes:   Die Lehren des Wittenberger Reformators hatte Friedrich Süß längst mit wahrem Feuereifer aufgenommen. Die Öde und Einförmigkeit des Klosterlebens war ihm offenbar längst zur Last geworden; er hing gerne über den alten Schriftstücken in der einsamen Zelle, aber er sehnte sich nach dem neuen und frischen Leben, das überall zu rauschen und zu blühen begann. Damals war es einem Menschen, auch wenn er mit der ganzen Bildung seiner Zeit vertraut war, nicht so leicht, mit religiösen Dogmen zu brechen, wie heute. Sich von religiösen Vorstellungen zu trennen, war fast unmöglich, denn die Naturwissenschaften hatten damals noch nicht mit den alten Überlieferungen aufgeräumt.  Nachdem Pater Ambrosius das Kloster und den Orden verlassen hatte, nahm er seinen Familiennamen Friedrich Süß wieder an. Im Volk nannte man ihn aber immer noch Pater Ambrosius und dieser Name hat sich in den Überlieferungen erhalten. in Waldmannshofen Friedrich Süß muss Anfang der 20er Jahre des 16. Jahrhunderts nach Waldmannshofen gekommen sein, nachdem sein Aufenthalt im Kloster in Würzburg 3 Jahre dauerte. Um diese Zeit war Friedrich, Markgraf zu Brandenburg und Burggraf zu Nürnberg, Lehnsherr. Mannlehen als Grundherr ("Schloss, Dorf, Gericht und Vogtei soweit Mark und Zehnt dort reichen") hatte Konrad (oder Kunz) von Rosenberg.  Im Schrifttum finden sich weitere Nachweise über seinen Aufenthalt in Waldmannshofen: Im Gebiet der Ritterschaft fanden sich evangelische Prediger, so in Waldmannshofen, wo vor dem Bauernkrieg Friedrich Süß predigte.   Im Jahr 1523 lief er aus dem Würzburger Augustinerkloster weg und ließ sich, nachdem er die Kutte weggeworfen hatte, zu Waldmannshofen nieder, versah daselbst die Pfarr in Gestalt eines Laienpredigers, nahm ein Weib und zeugte Kinder.  Er führte einen wohlgeordneten Hausstand.  im Bauernkrieg Mit Anfang des Bauernkriegs schlug er sich zu den Bauern und wurde ihr Feldprediger. Als aber die Bauern seines Dorfes sich erhoben, zog er, ein guter Volksprediger wie er war, mit ihnen und kam so am 26. März 1525, dem Sonntag Laetare nach Unterschüpf. Dort fand eine große Bauernversammlung statt. Es erschienen von der oberen Tauber her aus der Rothenburger Landwehr gegen 2000 Bauern, unter ihnen auch als Anführer eine Abteilung Landsknechte, die sich schwarze Schar nannte, der fränkische Ritter und Volksfreund Florian Geyer von Giebelstadt und als Feldprediger der ehemalige Würzburger Augustinerpater Ambrosius. In Oberschüpf, eine halbe Wegstunde westlich von gelegen, hatte sich bereits Jörg Metzler von Ballenberg mit einer Schar Bauern aus seiner Gegend eingefunden und die Oberschüpfer Bauern um sich versammelt. Hier nahmen sie nun eine Stange, steckten zum Zeichen ihres Bundes einen Schuh darauf, nahmen das Fürstbischöflich Würzburgische Amtshaus in Besitz und marschierten dann unter Trommelwirbel hinunter nach Unterschüpf. Die hier lagernden Bauern kamen ihnen unter Vorantritt des ehemaligen Augustinerpaters Ambrosius mit einem Kruzifix entgegen und zogen dann miteinander in das Wirtshaus "Zum hayligen Wein". Auf dem Marktplatz zwischen der jetzigen evangelischen Kirche und dem Schloß hielt darauf der Feldprediger Friedrich Süß eine begeisterte Rede an die Versammelten. Er schilderte in treffenden Worten das Elend der Bauern und forderte die Anwesenden auf, das drückende Joch abzuschütteln und in die evangelische Bruderschaft der Bauern einzutreten.  Georg Lommel erzählt uns dieses aus Sicht des Würzburger Fürstbischof Conrad: "Was bringt Ihr Neues?" fragte der Bischof Conrad seinen Cabinetssecretär Lorenz Frieß, der zur gewöhnlichen Morgenstunde in das Geschäftszimmer seines Herrn trat. "Wenig Gutes!" antwortete dieser. "Laßt hören!" sagte der Bischof. Frieß begann: "Was der Reigelsberger Amtmann am vorigen Freitag gemeldet, hat sich mehrfach bestätigt. Es kommen Schreiben von andern Amtleuten ein, besagend, daß die meisten Gemeinden im Badenachgau wanken, und mehr zu Aufruhr als Frieden geneigt sind. Gestern war großer Tumult im obern und untern Schupf. Pater Ambros hatte sich hingethan, und den Bauern die Köpfe heiß gemacht - " "Weiß es schon, " rief der Bischof: "dieser Gottlose trägt Honig auf der Zunge und Galle im Herzen. Ich meine, die Augustiner insgesammt hat der böse Feind berückt. Im Kloster hier ist's auch nicht richtig. Und der nun gar, seitdem dieser Mensch in Waldmannshofen sitzt, treibt er's ärger als der Ketzer von Wittenberg. Die Klosterzelle In seiner Zelle saß der Mönch. Sonderbar war dieses Gemach wie die Seele seines Bewohners. Sie sprach aus den vier Wänden. An der Morgenseite stand das Lager, wohl einfach aber blendend weiß, ein Christusbild zu Haupten, seitaufwärts ein großes Schlachtschwert. In entgegengesetzter Richtung erhob sich der Schreibtisch, vollgeschichtet von Büchern, Rollen und Karten, die Aussicht auf ein unkennbar verschleiertes Bildniß, von dessen Rahmen frische und welke Blumenkränze, Bänder und Amulette herabfielen. Den Hintergrund, dessen lange Vertiefung nach Art alter Capellen mit schauerlichen Allegorien auf Tod und Verwesung bemalt war, füllte eine Orgel und drei Reihen Bänke, zur Aufnahme vieler Menschen hinreichend - an und innen den Fenstern aber blühten in lieblicher Farbenpracht Südpflanzen, Aloen und Schlinggewächs, in deren Zweigen und Zwischenräumen allerlei befiederte und geschuppte Thiergestalten lebenslustig sich bewegten. So spiegelte sich eine gährende Innenwelt im Contraste der äussern Umgebung. Der Mann mußte gekannt seyn, und kluge Oberen sahen seinem Werth und Einfluß die auffallende Verletzung der strengen Regel nach; oder ein gutmüthiges Phlegma, mehr besorgt um der Klostersassen Leibes- als Seelenzustand, vermochte nicht den aufkeimenden Reformator, den gefährlichsten Feind innerhalb seiner Mauern zu erkennen, zu ahnen.  Es ward dunkel im Zimmer; die Klosterglocke läutete 6 Uhr. Der Mönch warf sein Buch zu, und zündete Licht an. Den Schreibpult und was darauf lag, bedeckte er mit einem grünen Tuche, die Sitze bei der Orgel rückte er in Ordnung; dann schritt er mit verschränkten Armen das Zimmer entlang, vergleichbar einem Strategen, welcher der Rückkehr seiner ausgesandten Begleitung harrt."  Als Pater Ambrosius, so schildert Lommel, unterrichtete er Schüler. "Es klopfte an der Thüre, und auf des Priesters Geheiß traten mehrere Schüler ein, und begrüßten die beiden Männer. Dann legten sie Barett und Mantel ab, und besetzten schweigend die Bänke an der Orgel. Der Maler Dietmer wollte weiter gehen; der Mönch aber hielt ihn zurück. Der Maler setzte sich zu den Schülern; und als der übrige Theil derselben gekommen, und der für die Zuhörer bestimmte Raum gefüllt war, schloß der Mönch die Thüre ab, schritt mehrmals wortlos das Zimmer entlang, lehnte sich sodann an die Mauer und begann: "Meine lieben jungen Freunde! Im Anfang unseres Beisammenseyns sprach ich das Wort aus: Die Weltgeschichte ist der Spiegel der Menschenseele…"  Das eigentliche Lager der Bauern war in Heidingsfeld, einige waren aber nach Würzburg gekommen und hatten sich in Domherrenhöfen eingelagert, deren Herren entweder auf dem Schloss oder abwesend waren. Hier war auch Friedrich Süß anwesend. Er predigte alle Tage früh um vier Uhr im Dome über den ersten Psalm Davids. Der Domkirchner lief alle Morgen vor vier Uhr in Höfen und Häusern der Geistlichen herum, und forderte sie auf, der christlichen Predigt beizuwohnen.    Als sie am heiligen Pfingstabende aus dem Katzenwicker zu Würzburg gegen den Bund auszogen, stand er am Bauhofe des Domstiftes, sprach den Abziehenden Trost und Zuversicht zu und ermuthigte sie, tapfer für das Wort Gottes zu kämpfen, Niemand werde ihnen den Sieg entreißen. Dann verließ er aber seine Schäflein, ließ sie allein in den Tod rennen und blieb zu Würzburg zurück. Lommel erklärt uns das Zurückbleiben von Friedrich Süß: Des Unternehmens Seele, der ehemalige Augustinermönch, lag seit etlichen Tagen auf dem Krankenbett. Außerordentliche Anstrengungen, morgens um 5 Uhr als Prediger, den Tag hindurch als Bundesrath und Kanzler, noch in späterer Nacht häufig als freiwilliger Lager-Visitator, hatten den sonst starken Körper angegriffen. Alles Weitere erzählte uns Pfarrer Barnikel. aus: Fries, Lorenz:  Geschichte, Namen, Geschlecht, Leben, Thaten und Absterben der Bischöfe von Würzburg, 2. Band 1849, Seite 92 Datensatz des Klosters: Würzburg, Augustinerkloster KS0449: http://www.hdbg.de/kloester/kloester_detailansicht_basisdaten.php?id=KS0449&t empl=relaunch_vorlage_detail_geschichte Fries, Lorenz Franz, Gunther: Blätter für württembergische Kirchengeschichte 1988, Seite 84, Die Reformation im Tauberland Schornbaum-Alfeld: Zur Einführung der Reformation in der Herrschaft Schwarzenberg in: 58. Jahresbericht des Historischen Vereins in Mittelfranken, 1911 sowie Dr. Dr. Schornbaum, Karl: Quellen zur Geschichte der Wiedertäufer, II. Band, Markgraftum Brandenburg, 1934 sowie Clauß, D.: Kleine Beiträge zur Geschichte der Wiedertäufer in Franken in: Zeitschrift für bayrischen Kirchengeschichte, 1941 sowie Bauer, Günther: Anfänge täuferischer Gemeindebildungen in Franken, 1966 sowie Schmid, Hans Dieter: Die Haltung Nürnbergs in der Täuferfrage gegenüber dem Schwäbischen Bund und dem Schmalkaldischen Bund in: Zeitschrift für bayrischen Kirchengeschichte, 1971 Beckmann, Thomas und Zumkeller, Adolar: Geschichte des Würzbuger Augustinerklosters von seiner Gründung im Jahre 1262 bis zur Gegenwart, 2001, Seite 109f Blos, Wilhelm: PaterAmbrosius - Charakterbild aus der fränkischen Bauernkrieg - eine historische Studie, 1907 Kloft, Jost Inventar des Urkundenarchivs der Fürsten von Hatzfeldt-Wildenburg zu Schönstein/Sieg, Band 2, 1979 Bossert, Gustav: Die Reformation in Creglingen in Württembergisch-Franken NF VIII, 1903 Franck, Theophilus: Theophilus Franckens kurzgefasste Geschichte des Franckenlandes und dessen Hauptstadt Würzburg, Ausgabe 1755 Hoffmann, Dr. Karl: Der Bauernaufstand im Badischen Bauland und Taubergrund, 1902 Franck, Theophilus Hoffmann, Dr. Karl: Der Bauernaufstand im Badischen Bauland und Taubergrund, 1902 Die Waldmannshöfer nahmen am Bauernkrieg aktiv teil? 1523 wurde das Schloss vom Schwäbischen Bund zerstört.  Waldmannshöfer Bauern mußten nach Haßfurt laufen, um dort  von den Bundesräten begnadigt zu werden.  Auch Cuntz von Rosenberg hatte nach diesem Überfall beeidigt:   “Darzu soll unnd will ich mein leben lang umb keinerlei sachen  willen, gegen den Bundtsstenden, gemeinlich od sonderlich, mit  der that furnemen, handeln noch zu thun gestatten verschaffen  od verwilligen, auch wieder sie zu thetlicher Handelung, niemandt  hausen hofen noch furschieben, gantz in kein weiß, Sonder  gemeiner Bundtsstende schaden warnen, unnd fromen werben  unnd furdern.”  Lommel, Georg: Die alten Franken - in historisch romantischen Bildern geschildert, 1832 Lommel, Georg: Die alten Franken - in historisch romantischen Bildern geschildert, 1832 Lommel, Georg: Die alten Franken - in historisch romantischen Bildern geschildert, 1832 Fries, Lorenz:  Geschichte, Namen, Geschlecht, Leben, Thaten und Absterben der Bischöfe von Würzburg, 2. Band 1849 Zimmermann, Wilhelm: Geschichte des großen Bauernkriegs; nach Urkunden und Augenzeugen, 2. Band, 1856 Fries, Lorenz Lommel, Georg: Der ostfränkische Reformator Ambrosius, 1847 Georg Lommel (* 1805 † 1872) war beruflich Archivar und verfaßte neben vielen historischen Romanen z.B. auch Stahlstiche der bayrischen Kreise. Theodor Mügge (* 1802 † 1861); Dr. phil. verfaßte viele Novellen und Romane.