FA7-2010 Hier können wir in die Geschichte der Menschen und des Dorfes Waldmannshofen eintauchen. Möglich ist es, da sich in Waldmannshofen immer wieder Interessierte aufgemacht haben und ihre Bemühungen und ihr Wissen um die Dorfgeschichte nicht nur in Worte gefasst sondern nieder geschrieben haben. Jeder war zu seiner Zeit ein Chronist und ich als spätere Generation betrachte es als weiteren Schatz der Waldmannshöfer. Nun zu den Waldmannshöfer Chronisten, welche ureigene schriftliche Waldmannshöfer Quellen gibt es (besser gesagt, welche kenne ich)? Pfarrbeschreibungen: Pfarrbeschreibung, gefertigt, Waldmannshofen, den 29. November 1827: Andreas Friedrich Dorsch, Pfarrer in Waldmannshofen Waldmannshofen und Sechselbach, Geschichte und Liturgie, gefertigt auf 1.Oktober 1913: Pfarrer Richard Barnikel Gemeindechroniken: Chronik der Gemeinde Waldmannshofen, begonnen am 12. Februar 1926 von Bürgermeister Hertlein; Weitere Eintragungen von den späteren Bürgermeistern oder Ortsvorstehern. Urkunden im Kirchturmknopf: von 1806, “Zum Zweitenmal Darauf gemacht 1829”: “Gefertigt ist er nun der Thurm, Schön an Kirch gepaaret. Ihn treffe nicht des Unglücks Sturm Stets sey er vest bewahret. Noch heute steigt der Knopf hinauf, Versehn mit Actenstücken, Jahrhunderte steh` er darauf Und laechle unsern Blicken.” von 1879: “ Waldmannshofen zählt nach der Volkszählung vom 1. Dezember 1875, 329 Einwohner welche in 54 Familien in 51 Gebäuden wohnen, und zwar 168 männliche und 161 weibliche Personen. Die Schule wird gegenwärtig besucht von 59 Kindern und zwar 32 Knaben und 26 Mädchen. von 1931:  “... So steig nun, du neuvergoldeter Kirchturmknopf, abermals hinauf in luftiger Höhe ! Ziehe unsere Blicke aufwärts Und schaue gütig hernieder auf unser Dorf, Hier mögest du eitel Freude Und Wohlergehen erschauen in unseren Häusern Und Friede und Eintracht allenthalben ! Das walte Gott” Bücher: Die Entwicklung der Fronen in der Gemeinde Waldmannshofen unter rosenbergischer Herrschaft, Tettnang 1966, von Albert Krämer Themen und Artikel: in nicht aufzählbarer Form, deshalb sind nur wenige aufgeführt Creglingen und seine Umgebungen, 1846 von Ottmar F.H. Schönhuth, Pfarrer in Wachbach, Oheim von Pfarrer Barnikel Geschichte des Schlosses Waldmannshofen, Stoffsammlung für eine Orts- und Heimatgeschichte, Ingeborg Hofmann, Hauptlehrerin ap. in Waldmannshofen,1960 Die  Zerstörung des Waldmannshöfer Schlosses 1523, Unterrichtsskizze zur geschichtlichen Heimatkunde, 1971 von Albert Krämer Schloß Waldmannshofen, Ein Beitrag zur Baugeschichte von Wilfried Pfefferkorn, Filderstadt in Burgen und Schlösser 1979/1 Waldmannshofen Schloß und Herrschaften, laufend aktualisiert von Albert Krämer Inventar des Urkundenarchivs der Fürsten von Hatzfeldt-Wildenburg zu Schönstein/Sieg, Band 1-5 von Jost Kloft Kopien, “Übersetzungen der alten Schrift” aus Schriftstücken und Urkunden von Vielen Chronologische Zusammenstellung: von Gerhard Bernsdorf Internet: www.waldmannshofen.de - Idee, Programmierung, Design und Redaktion von Hiltrud & Gerhard Bernsdorf. Karten und Pläne Nicht zu vergessen: die Jäger und Sammler der Neuzeit, sei es in Form von Kopien, Anekdoten und mündlichen Geschichten, die noch zu Papier gebracht werden sollten, damit das Waldmannshöfer Gedächtnis nicht nachlässt! Wahrlich, eine Aufgabe für einen Arbeitskreis zur Dorfgeschichte (steter Tropfen höhlt den Stein).